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Giersch

Der unverwüstliche Giersch wird von vielen Gärtnern wegen seiner Wuchsfreudigkeit verflucht. Dabei ist er vitamin- und mineralstoffreicher als manches Kulturgemüse. Also warum nicht einfach aufessen?                              

Das Wildkraut gehört zur Familie der Doldenblütler und bevorzugt feuchte und schattige Orte. Wer ihn nicht im Garten hat, findet ihn an Wald- und Heckenrändern oder auch in Parks am Wegesrand. Die Blätter sind dreigeteilt und schmecken nach einer Mischung aus Petersilie und Karotte. Auf dem dreikantigen Stängel sitzt ab Frühsommer eine weiße Dolde.

Giersch ist ein altes Heilmittel, das   traditionell gegen Rheuma, Arthritis, Hexenschuss und Gicht eingesetzt wird – nicht umsonst heißt er auch Podagrakraut. Für die innerliche Anwendung lässt sich das Kraut zu einem heilkräftigen Tee aufbrühen. Äußerlich können heilsame Wickel oder Bäder mit Giersch zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

Die milden und sehr wohlschmeckenden Blätter des Giersch enthalten viel Vitamin C (4x so viel wie Zitronen und 15x so viel wie Kopfsalat!) und 13x mehr Mineralstoffe als (der sehr mineralstoffreiche) Grünkohl, daneben große Mengen an Vitamin A, Eisen, Magnesium und Calcium. Sie haben antibakterielle, entsäuernde, entzündungshemmende, harntreibende und kräftigende Wirkungen.

Grund genug also, den Giersch als heimisches Superfood zu bezeichnen und ihn als Spinat, Suppe, Aufstrich, Pesto, im Smoothie oder einfach als Gewürz öfter auf den Tisch zu bringen.

Aus zwei Handvoll Gierschblättern und 1 Zweig Pfefferminze und/oder Gundermann, 3 bis 6 Stunden in 1l naturtrübem Apfelsaft, dann gespritzt mit ½ l Mineralwasser und dem Saft einer Zitrone lässt sich an heißen Tagen auch eine erfrischende und vitamin-C-reiche Limonade herstellen.

                    

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