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Unten ohne - Barfußwandern nach Pfarrer Kneipp

Kühle Erde, weiches Gras oder runde Steine unter den Füßen …, beim Barfußwandern kann man bewusst Temperatur, Feuchtigkeit und Beschaffenheit verschiedener Bodenbeläge mit den Füßen erforschen.

Das Gehen „unten ohne“ ist ein gesundes Training für die Füße, es kräftigt die Fuß- und Wadenmuskulatur und das Fußgewölbe. Regelmäßiges Laufen mit nackten Füßen fördert die gesunde Zehenstellung und kann so Schäden wie Senk- und Spreizfüsse korrigieren bzw. verhindern. Durch die Verbesserung von Koordination und Feinmotorik werden Gleichgewicht und gelenkschonende Bewegungsabläufe geübt. Darüber hinaus regt Barfußlaufen das Kreislauf-, das Immun- und das Nervensystem an. Da es außerdem ähnlich wie eine Fußreflexzonen-Massage wirkt, regt es den gesamten Organismus an und stärkt die innere Balance.

Auch „Gesundheitspfarrer“ Sebastian Kneipp (*1821 †1897) wusste um die wohltuende Wirkung des Barfußgehens über taufrisches Gras. Unermüdlich pries er den kreislaufstärkenden und positiven Abhärtungseffekt an:

„Und die erst meinen, es sei eine Schande, die Füße sehen zu lassen: ja heilige Tausend, ich möchte nur wissen, ob denen nicht der Herrgott die Füße erschaffen hat!“

Wenn Sie es auch einmal probieren möchten, sollten Sie Folgendes beachten: Die Füße sollten unbedingt warm sein, bevor Sie mit dem Barfußlaufen beginnen. Auch nach dem Barfußlaufen sollten die Füße nicht auskühlen. Halten Sie daher am besten trockene Socken und Schuhe bereit und bleiben Sie in Bewegung.

Wer mag, geht gleich nach dem Aufstehen ein paar Minuten barfuß über taufrisches Gras. Spüren Sie dabei ganz bewusst, wie der kühle Tau Ihre Füße erfrischt und den Kreislauf ankurbelt. „Alte“ Kneippianer gehen auch ein paar Schritte im frisch gefallenen Schnee barfuß (hört sich schlimmer an, als es ist!).

Übrigens: auch in der Wohnung kann man prima barfuß (oder zumindest ohne Schuhe, z. B. mit Anti-Rutsch-Socken) laufen.